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Wir sind die Krise des Kapitals ... und stolz d...
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'Wir sind die Krise des Kapitals ...' basiert auf drei kürzlich gehaltenen Vorlesungen John Holloways am 'California Institute of Integral Studies' in San Francisco. Die Vorlesungen befassen sich mit den heutigen Möglichkeiten einer antikapitalistischen Revolution - nach der historischen Niederlage der Idee, der Schlüssel zum radikalen Wandel sei die Eroberung der Staatsmacht - und stellen eine brillante und mitreißende Einführung in die zentralen Themen in Holloways Werk dar.Das Leitmotiv der Vorlesungen - die Idee, dass "wir die Krise des Kapitals und stolz darauf sind" - läuft der Meinung vieler linker Denker innen entgegen, wonach die Kapitalist innen die Schuld an der Krise tragen oder die Krise schlichtweg ein Ausdruck des Systemversagens sei. Der einzige Weg, die Krise als mögliche Schwelle zu einer besseren Welt zu betrachten, besteht darin, das Scheitern des Kapitalismus als Ergebnis unserer kreativen Antriebskraft zu betrachten. Dies stellt eine theoretische Herausforderung dar. Die erste Vorlesung befasst sich also mit der Frage, wer 'wir' - im Sinne einer wirkmächtigen antikapitalistischen Kraft - eigentlich sind, die zweite mit dem Verständnis von Kapital als System der gesellschaftlichen Kohäsion, welches unsere Kreativität systematisch hemmt, und die dritte mit der These, dass 'wir' die Krise dieses Kohäsionssystems sind.

Anbieter: buecher
Stand: 12.08.2020
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Feststellung der Zahlungsunfähigkeit und der Üb...
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Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Allgemeines, Note: 1,0, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die für die Insolvenzdelikte des283 StGB maßgebenden abstrakten Tatbestandsmerkmale sollen hier mit den betriebswirtschaftlichen Instrumenten der Rechnungslegung und Bilanzierung präzisiert werden. Dabei spielen die substantiierte wertmäßige Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit, der drohenden Zahlungsunfähigkeit und der Überschuldung einerseits sowie der Zeitpunkt der Überschuldung andererseits die strafrechtlich relevante Rolle.Nach der Problemstellung im ersten Abschnitt dokumentiert der zweite Part zunächst den Stand der Forschung und der herrschenden Meinung zu den Begriffen sowie zur Messung der Zahlungsunfähigkeit und der Überschuldung, um daran anknüpfend im dritten Teil die rechtssystematische Einordnung der Insolvenzstraftaten darzulegen. Die vierte und fünfte Sektion behandeln die qualitativen und quantitativen Merkmale der insolvenzrechtlichen Unternehmenskrise und grenzen diese voneinander ab.Daran anschließend werden im sechsten Abschnitt die Voraussetzungen der justiziablen chronologischen Bestimmung der maßgebenden Fristen für die Insolvenzkrise untersucht. Der siebte Abschnitt widmet sich, aufbauend auf den bisherigen Aspekten der Unternehmenskrise, anhand des Lebenszyklus eines Unternehmens der betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Demarkation der Sanierung von der Insolvenzverschleppung.Im achten Abschnitt werden die aus der Komplexität der Normen erwachsenden Interessengegensätze der Akteure diskutiert, und es werden den Beteiligten Instrumente und Methoden aufgezeigt, zu welchen Zeitpunkten und mit welchen Methoden einer insolvenzdeliktsrechtlichen Krise vorbeugend begegnet werden kann.Das Resümee präsentiert die konkreten Methoden und Erkenntnisse, mit de-nen die Organe der Kapitalgesellschaften rechtzeitig insolvenzrelevante Risiken und Krisen

Anbieter: Dodax
Stand: 12.08.2020
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Wie sag' ich's meinem Bürger?
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Es hat den Anschein, als sei unsere Gesellschaft in weiten Teilen erstarrt. Eine um sich greifende Paralyse scheint das öffentliche Bild zu beherrschen. Ihre Ursachen: Der aktuelle Reformzwang zwingt zu unpopulären Entscheidungen. Die Medienlandschaft ist bestimmt durch Negativschlagzeilen zu Firmenzusammenbrüchen und Personalabbau. Spar- und Rationalisierungsmaßnahmen sind unausweichlich und betreffen viele Bürger persönlich. Maßnahmen zur Kostensenkung sind in aller Munde und lähmen scheinbar jede Initiative.Als Hochschullehrer sage ich häufig meinen Studierenden: „Die betriebswirtschaftliche Teildisziplin heißt nicht `Kostenrechnung` allein!“ Es ist eine `Kosten- und Leistungsrechnung´! Ich möchte im übertragenen Sinn für Leistung werben und auch mit dieser Veröffentlichung eine zuversichtliche Botschaft in eben diesem Sinne senden:„Es geht um wahrzunehmende Chancen in der Veränderung – nicht um resigniertes Verharren in der Krise!“Reformen müssen zügig umgesetzt werden. Das ist inzwischen jedem bewusst. Doch das „WIE“ müssen viele noch lernen. Mein Antrieb als Herausgeber und Autor ist, die Erstarrung in Unternehmen, in Behörden – in der Gesellschaft aufzubrechen und mit positiven Beispielen zu zeigen, wie Krisen als Chance genutzt werden können. Ein erster Schritt dazu muss sein, endlich ein positives Reformklima zu schaffen. Dazu gehört, Politiker, Manager, Journalisten - aber auch „den einfachen Bürger auf der Straße“ zu sensibilisieren, dass Kostenbewusstsein als alleiniger Motor des Handelns große Gefahren in sich birgt. Sicherlich war es richtig, starke Anstrengungen zu unternehmen und nach den Boom- Jahren des Wirtschaftswachstums die „Kostenschraube anzuziehen“. In den Unternehmen hieß dies, die Mitarbeiterschaft zu einem stärkeren Kostenbewusstsein „zu erziehen“ - ebenso wie in der Bevölkerung die Bürger.„Vom Kostendenken zur Leistung“Ich kann mich beispielsweise noch gut daran erinnern, wie ich zu Beginn meiner Berufstätigkeit einmal mit dem Werkleiter eines großen Fertigungswerkes durch die Hallen ging und ein Mitarbeiter gerade ein Bauteil wegwarf. Der Werkleiter sah dies und rief den Mann mit den Worten zu sich: „Wissen Sie eigentlich, wie teuer das Bauteil ist?“ Der Mitarbeiter zuckte betroffen mit den Schultern und ich erkannte, wie schnell er noch betroffener wurde, als ihm der Werkleiter auf seine Vermutung, es koste „wohl so ca. 100 DM“ antwortete, er solle noch zwei Nullen hinzufügen. In dieser Zeit war es sicherlich wichtig, ein Kostengespür zu erzeugen. Doch wie so oft im menschlichen Verhalten, so sind wir auch in dieser Beziehung von einem Extrem in das andere gegangen: Wir haben bei der Pflege unseres Kostenbewusstseins den Leistungsaspekt in unternehmerischen Betrachtungen wie auch in gesellschaftspolitischen Fragestellungen immer mehr vergessen.Es ist an der Zeit, wieder mehr über Leistung und Erfolg nachzudenken! Vielleicht ist es ja genau so schwierig, wie es war, Mitarbeiter und Bevölkerung zu Kostenbewusstsein anzuregen. Dabei müssen die Politiker, die Journalisten aber auch die Führungskräfte in Unternehmen, die Lehrer und Hochschullehrer als Multiplikatoren heute eine Schlüsselfunktion einnehmen.Vor diesem Hintergrund entstand die Idee zum vorliegenden Buch. Gemeinsam mit meinem Co-Autor Stephan Pohlkamp, der gerade seine Magisterarbeit mit dem Titel „Wie sag ich`s meinem Bürger?“ geschrieben hat, wurde aus dieser Idee der zweite Band meiner neuen Schriftenreihe „Wissen und Wandel“ – diesmal ein Buch sowohl für den Bürger als auch den Medien- und Politikprofi.Als ich die Magisterarbeit von Stephan Pohlkamp in Händen hielt, stand sehr schnell für mich fest, seine Erkenntnisse aus wissenschaftlicher Arbeit mit meinen Beobachtungen und Erfahrungen in einer gemeinsamen Veröffentlichung verbinden zu wollen. So ist ein Werk entstanden, das sicherlich aus überparteilicher Sicht Anlass zur politischen Diskussion bietet.Ich nutze mit der Veröffentlichung meine unabhängige Rolle • sowohl aus Sicht der lokalen Politik - zwar Mitglied der CDU, aber ohne Amt und Mandat und damit keinen Zwängen im Denken und Handeln unterworfen, • als auch aus Sicht der Wissenschaft - ich bin als Betriebswirtschaftler mit Fokus auf Unternehmensführung und Personalmanagement nicht der Politikwissenschaftler, der bis ins Detail den Prinzipien seiner Wissenschaft treu sein muss. • Und ich gehe mit dem vorliegenden Buch bewusst den heiklen Weg, populärwissenschaftlich zu veröffentlichen, d. h. einen allgemein verständlichen Schreibstil mit den Minimalanforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens zu verbinden.Diese Buchveröffentlichung soll dazu beizutragen, die Möglichkeiten und Chancen erkennbar zu machen, die in einem fairen gesellschaftspolitischen Dialog liegen. Der eine oder andere interessierte Leser soll motiviert werden, sich an der politischen Diskussion zu beteiligen… So vielleicht der Bürger, der sich in der Vergangenheit zwar schon so seine Gedanken gemacht hat, was alles verändert werden könnte – doch noch nicht den „richtigen Antrieb“ gefunden hat, „mitzumischen“. Ich möchte den anzusprechen, der denkt, „die da oben machen eh’ das, was sie wollen, das ist ja gar nicht zu beeinflussen!“ Diesen Bürger möchte ich gewinnen, dass er sagt: „Und es lohnt sich doch! Ich kann doch etwas bewegen und beeinflussen - Ich rede mit! Ich bringe mich ein!“Das „Maulen an der Theke“ hat vielleicht den Sinn, einmal seinen Frust so richtig loszuwerden. Aber wirklich Bewirken kann man so nichts! Es finden sich lediglich Verbündete im „Frustschieben.“ Die Gefahr dabei ist, alles in negativem Licht zu sehen. Aber die wahrscheinlich erfolgreichere Sicht der Dinge ist:„Das Glas ist nicht halb leer – es ist halb voll!“Will ich mit „Positivem Finaldenken“ (wie die Psychologen sagen) an Probleme herangehen, will ich das Negative zum Guten wenden – oder zumindest dabei helfen, dann muss ich mich einbringen! Wie kann ich mich einbringen? Ich benötige eine Plattform - Möglichkeiten, dass mir zugehört wird. Und es gibt wahrhaftig viele Wege der politischen Einflussnahme!Mein Weg ist das Buch – ich hoffe, auch der Leser wird seine Plattform finden. Nutzen Sie die Vielfalt der Möglichkeiten: Die Bürgerinitiative kann da genauso eine Heimat bieten wie eine Interessengemeinschaft oder die politische Partei. Und dabei geht es nicht um eine bestimmte Partei. Jede demokratische Partei hat ihre Vorteile und auch Nachteile. Kein ernst zu nehmender Mensch auch kein Politiker wird sagen können, „alles in meiner Partei ist besser als in anderen.“ Die Summe der positiven Ausprägungen, die sehr individuell bewertet werden können, sollte den Ausschlag für den einzelnen Bürger geben. Die Demokratie lebt von unterschiedlichen Sichtweisen. So wird beispielsweise in der Entscheidungslehre des Managements formuliert:„Ich kann nur dann eine Entscheidung treffen, wenn ich eine Alternative habe!“Also braucht der Bürger, der zur Wahl geht, Alternativen. Er braucht unterschiedliche Sichtweisen, um sich entscheiden zu können. Die Akzeptanz, „die einzige und alleinige Wahrheit, gibt es in der Politik nicht“. Führt den aufgeklärten Bürger dahin, dass je nach Blickwinkel der eine Politiker oder der andere „Recht“ hat – die eine Partei oder die andere. Auf den Blickwinkel, die persönliche Einstellung oder die „Lernvergangenheit“ (wie die Pädagogen es nennen) kommt es an. All’ das muss dazu führen, politische Alternativen nicht nur zuzulassen, sondern zu fördern. Erfolgreiche Politik ist, mit einer gesunden „Streitkultur“ (d.h. ohne persönliche Angriffe unter der Gürtellinie) Ziel- und Vorgehensalternativen zu diskutieren. Erst durch die Auseinandersetzung werden die „unterschiedlichen Wahrheiten“ bewusst.Aus vielen Theorien und praktischen Erfahrungen zur Problem- und Konfliktbehandlung haben wir erkannt, dass die besten Ideen zu einer Weiterentwicklung aus Konflikten, aus der Krise und der fairen Auseinandersetzung darüber entstehen.So ist das wichtigste Ziel des Buches für mich, eine Sensibilisierung der Leserinnen und Leser zu erreichen, - einerseits, die Notwendigkeit unterschiedlicher Auffassungen zu sehen, - und andererseits trotzdem einen kooperativen Umgang miteinander zu pflegen. Nur so können unangenehme, nicht veränderbare Entscheidungen erfolgreich umgesetzt werden, notwendige Reformen konzipiert und realisiert werden!Der Bürger ist nicht reformunfähig, wie er unberechtigter Weise oftmals kritisiert wird. Er ist zwar seiner „Besitzstände einer vergangenen Epoche“ bewusst, hat jedoch erkannt, dass durch veränderte Rahmenbedingungen in regionaler Wirtschaft, im Europäischen Binnenmarkt und der Globalisierung (z. B. mit extremen Wachstumsprozessen in China) mancher Vorteil der Vergangenheit aufgegeben werden muss. Die Politik muss es verstehen, den Bürger auf dem Weg zu Reformen zu begleiten.„Die Strategien müssen mit dem Bürger entwickelt werden, nicht gegen ihn!“Kein freudiges „Hurra“ ist zu erwarten! Weil die Steuerreform, die Renten- Sicherung, der Arbeitsplatzerhalt, die Gesundheitsreform, die Veränderung in Bildungssystemen und die in vielen Bereichen einsetzende Einkommensreduzierung starke Einschränkungen für die Bürger bedeuten, kann die Unterstützung aller nicht in gleichem Maße entstehen. Versteht der Einzelne aber die Reformen als Herausforderung für sich und sieht er einen Vorteil in den Reformen, ist es normales menschliches Verhalten, den Forscherdrang, das dem Menschen gegebene Engagement einzusetzen. Er muss nur den Sinn erkennen.„Wir trauen den Menschen zu, dass Sie Verantwortung für sich und ihr Leben übernehmen!“formulierte Wolfgang Schäuble in seinem Buch „Und sie bewegt sich doch“ schon vor einigen Jahren und versuchte seinerzeit die politische Haltung zwischen den politischen Parteien darüber zu differenzieren. Verfolgen wir die aktuelle politische Reform-Diskussion, besteht in der Mitte des ersten Jahrzehnts die einhellige Meinung, dass der Bürger für sich die Verantwortung (wieder) stärker selbst übernehmen muss.„Wir bieten den Menschen die Rahmenbedingungen, Verantwortung für sich und ihr Leben zu übernehmen!“Dieser Slogan ist die aktuelle Messlatte politischer Entscheidungen! Wollen geschaffene Rahmenbedingungen akzeptiert sein und einen gesellschaftspolitischen Konsens darstellen, müssen sie unter stärkst möglicher Beteiligung der Bevölkerung entstehen. So hätten wir unser Buch vielleicht nicht nennen sollen: „Wie sag ich`s meinem Bürger?“ – sondern „Wie frag ich meinen Bürger?“Medien werden zunehmend interaktiv. Politiker und Manager können stärker als in der Vergangenheit den Dialog mit Betroffenen führen. Die Informations- und Mediengesellschaft wird uns bisher ungeahnte Möglichkeiten der Beteiligung von Betroffenen ermöglichen. „Mediengesellschaft ist ein geläufiges Etikett für die Epoche, die wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts miterleben. Es signalisiert, dass die Massenmedien in das Zentrum von Staat und Gesellschaft gerückt sind, dass sie alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen und die Voraussetzung bieten für eine Beteiligung von jedermann an der öffentlichen Kommunikation, und das sogar weltweit. Die Medien sind allgegenwärtig in Politik und Wirtschaft, Arbeit und Freizeit, Bildung und Kunst, in der öffentlichen und privaten Sphäre.“ 3 Veränderungsbereitschaft müssen wir fordern von allen Gruppen in Öffentlichkeit und Privatsphäre. Keiner kann sich ausschließen, auch nicht der Politiker, der sie ständig fordert, auch nicht der Journalist, der im Zentrum der medialen Veränderung steht.Prof. Dr. Klaus Jürgen Heimbrock

Anbieter: Dodax
Stand: 12.08.2020
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'Wir sind die Krise des Kapitals ...' basiert auf drei kürzlich gehaltenen Vorlesungen John Holloways am 'California Institute of Integral Studies' in San Francisco. Die Vorlesungen befassen sich mit den heutigen Möglichkeiten einer antikapitalistischen Revolution - nach der historischen Niederlage der Idee, der Schlüssel zum radikalen Wandel sei die Eroberung der Staatsmacht - und stellen eine brillante und mitreißende Einführung in die zentralen Themen in Holloways Werk dar.Das Leitmotiv der Vorlesungen - die Idee, dass "wir die Krise des Kapitals und stolz darauf sind" - läuft der Meinung vieler linker Denker innen entgegen, wonach die Kapitalist innen die Schuld an der Krise tragen oder die Krise schlichtweg ein Ausdruck des Systemversagens sei. Der einzige Weg, die Krise als mögliche Schwelle zu einer besseren Welt zu betrachten, besteht darin, das Scheitern des Kapitalismus als Ergebnis unserer kreativen Antriebskraft zu betrachten. Dies stellt eine theoretische Herausforderung dar. Die erste Vorlesung befasst sich also mit der Frage, wer 'wir' - im Sinne einer wirkmächtigen antikapitalistischen Kraft - eigentlich sind, die zweite mit dem Verständnis von Kapital als System der gesellschaftlichen Kohäsion, welches unsere Kreativität systematisch hemmt, und die dritte mit der These, dass 'wir' die Krise dieses Kohäsionssystems sind.

Anbieter: Dodax
Stand: 12.08.2020
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Die Russland-Kontroverse
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Das Buch analysiert den polarisierenden Konflikt zwischen Russland-Verstehern und Russland-Kritikern, der die öffentliche Meinung im Westen gegenüber Russland in den letzten Jahren prägte. Erstere betonen die Fehler des Westens, vor allem die Ausdehnung von NATO und EU. Die zweite Gruppe personalisiert den Konflikt auf Putins Machtstreben und verkennt dabei, dass Putin erst nach 2004, als er in der Weltpolitik nicht "in Augenhöhe" behandelt worden war und 2010/11 als er sich durch Protestwellen von innen verunsichert fühlte, seine Position verhärtete. Die differenzierte Analyse berücksichtigt die Einwirkung historischer Konzeptionen und den politischen Wandel in der Ära Putin, der keineswegs nur auf die Ukraine-Krise zurückgeht.

Anbieter: Dodax
Stand: 12.08.2020
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Wir sind die Krise des Kapitals … und stolz darauf
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›Wir sind die Krise des Kapitals ...‹ basiert auf drei kürzlich gehaltenen Vorlesungen John Holloways am ›California Institute of Integral Studies‹ in San Francisco. Die Vorlesungen befassen sich mit den heutigen Möglichkeiten einer antikapitalistischen Revolution – nach der historischen Niederlage der Idee, der Schlüssel zum radikalen Wandel sei die Eroberung der Staatsmacht – und stellen eine brillante und mitreissende Einführung in die zentralen Themen in Holloways Werk dar. Das Leitmotiv der Vorlesungen – die Idee, dass »wir die Krise des Kapitals und stolz darauf sind« – läuft der Meinung vieler linker Denker*innen entgegen, wonach die Kapitalist*innen die Schuld an der Krise tragen oder die Krise schlichtweg ein Ausdruck des Systemversagens sei. Der einzige Weg, die Krise als mögliche Schwelle zu einer besseren Welt zu betrachten, besteht darin, das Scheitern des Kapitalismus als Ergebnis unserer kreativen Antriebskraft zu betrachten. Dies stellt eine theoretische Herausforderung dar. Die erste Vorlesung befasst sich also mit der Frage, wer ›wir‹ – im Sinne einer wirkmächtigen antikapitalistischen Kraft – eigentlich sind, die zweite mit dem Verständnis von Kapital als System der gesellschaftlichen Kohäsion, welches unsere Kreativität systematisch hemmt, und die dritte mit der These, dass ›wir‹ die Krise dieses Kohäsionssystems sind.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.08.2020
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Richtungsstreit in der europäischen Sozialdemok...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1, Universität Wien (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Seminar aus politischer Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem Zusammenbruch des realen Sozialismus im Osten ist die europäische Linke in die Krise geraten, Fracis Fukujama jubelte und beschwor das Ende der Geschichte, er meinte damit den Sieg des Kapitalismus und der liberalen Demokratie, die sich an diesem Wendepunkt endgültig durchgesetzt hätten. Ein ideologisches Vakuum entstand und wurde erfolgreich mit neoliberaler Ideologie gefüllt. Die Linke akzeptierte endgültig den Markt und manche behaupten das Links - Rechts Schema sei überholt und nicht mehr relevant. In der europäischen Sozialdemokratie entbrannte ein Richtungsstreit über eine Neupositionierung linker Parteien in Europa. Wie soll die Linke mit den globalen Veränderungen umgehen, welche Wirtschaftspolitik soll man betreiben, wie sehen die gesellschaftspolitischen Positionen im 21. Jahrhundert aus? Auf sozialdemokratischer Seite lassen sich zwei Positionen erkennen, einerseits die Achse Schröder Blair, die meiner Meinung nach, die Sozialdemokraten in Liberaldemokraten verwandeln wollen und andererseits die französischen Sozialisten, die nach wie vor versuchen ihren Grundwerten treu zu bleiben. Natürlich gibt es noch viele andere, die hier erwähnt werden könnten, aber ich möchte in meiner Arbeit diese beiden Positionen einander gegenüber stellen. Mit einem kurzen Exkurs zu Giddens 3. Weg, bildet das den Kern meiner Arbeit. Da ich persönlich der Meinung bin, dass man 'Rinks und Lechts nicht velwechsern darf', ist das erste Kapitel der sozialen Frage gewidmet. Sie war Ausgangspunkt für die Entstehung von Arbeiterparteien in Europa, sie stellt nach wie vor den Kern sozialdemokratischer Politik dar, gerade in Zeiten der Deregulierung, der zunehmenden globalen sozialen Ungleichheiten....Die Betonung der sozialen Frage und der Gleichheit unterscheidet die Linke von der Rechten, die immer Fragen der Identität und der Freiheit in den Vordergrund gerückt hat. In diesem Kapitel möchte ich auch auf die Veränderungen der Schichtstruktur europäischer Gesellschaften eingehen. Das zweite Kapitel ist den Entwicklungen auf den Wählermärkten und in den Wählermilieus gewidmet, da diese Veränderungen ein wichtiger Grund für die Notwendigkeit der Transformation der europäischen Sozialdemokratie darstellen. Nach der Beschäftigung mit dem 3. Weg soll in Kapitel 4 noch kurz auf die zukünftigen Herausforderungen für die Sozialdemokratie eingegangen werden. [...]

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Stand: 12.08.2020
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Wir sind die Krise des Kapitals … und stolz darauf
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›Wir sind die Krise des Kapitals ...‹ basiert auf drei kürzlich gehaltenen Vorlesungen John Holloways am ›California Institute of Integral Studies‹ in San Francisco. Die Vorlesungen befassen sich mit den heutigen Möglichkeiten einer antikapitalistischen Revolution – nach der historischen Niederlage der Idee, der Schlüssel zum radikalen Wandel sei die Eroberung der Staatsmacht – und stellen eine brillante und mitreißende Einführung in die zentralen Themen in Holloways Werk dar. Das Leitmotiv der Vorlesungen – die Idee, dass »wir die Krise des Kapitals und stolz darauf sind« – läuft der Meinung vieler linker Denker*innen entgegen, wonach die Kapitalist*innen die Schuld an der Krise tragen oder die Krise schlichtweg ein Ausdruck des Systemversagens sei. Der einzige Weg, die Krise als mögliche Schwelle zu einer besseren Welt zu betrachten, besteht darin, das Scheitern des Kapitalismus als Ergebnis unserer kreativen Antriebskraft zu betrachten. Dies stellt eine theoretische Herausforderung dar. Die erste Vorlesung befasst sich also mit der Frage, wer ›wir‹ – im Sinne einer wirkmächtigen antikapitalistischen Kraft – eigentlich sind, die zweite mit dem Verständnis von Kapital als System der gesellschaftlichen Kohäsion, welches unsere Kreativität systematisch hemmt, und die dritte mit der These, dass ›wir‹ die Krise dieses Kohäsionssystems sind.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.08.2020
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Richtungsstreit in der europäischen Sozialdemok...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1, Universität Wien (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Seminar aus politischer Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem Zusammenbruch des realen Sozialismus im Osten ist die europäische Linke in die Krise geraten, Fracis Fukujama jubelte und beschwor das Ende der Geschichte, er meinte damit den Sieg des Kapitalismus und der liberalen Demokratie, die sich an diesem Wendepunkt endgültig durchgesetzt hätten. Ein ideologisches Vakuum entstand und wurde erfolgreich mit neoliberaler Ideologie gefüllt. Die Linke akzeptierte endgültig den Markt und manche behaupten das Links - Rechts Schema sei überholt und nicht mehr relevant. In der europäischen Sozialdemokratie entbrannte ein Richtungsstreit über eine Neupositionierung linker Parteien in Europa. Wie soll die Linke mit den globalen Veränderungen umgehen, welche Wirtschaftspolitik soll man betreiben, wie sehen die gesellschaftspolitischen Positionen im 21. Jahrhundert aus? Auf sozialdemokratischer Seite lassen sich zwei Positionen erkennen, einerseits die Achse Schröder Blair, die meiner Meinung nach, die Sozialdemokraten in Liberaldemokraten verwandeln wollen und andererseits die französischen Sozialisten, die nach wie vor versuchen ihren Grundwerten treu zu bleiben. Natürlich gibt es noch viele andere, die hier erwähnt werden könnten, aber ich möchte in meiner Arbeit diese beiden Positionen einander gegenüber stellen. Mit einem kurzen Exkurs zu Giddens 3. Weg, bildet das den Kern meiner Arbeit. Da ich persönlich der Meinung bin, daß man 'Rinks und Lechts nicht velwechsern darf', ist das erste Kapitel der sozialen Frage gewidmet. Sie war Ausgangspunkt für die Entstehung von Arbeiterparteien in Europa, sie stellt nach wie vor den Kern sozialdemokratischer Politik dar, gerade in Zeiten der Deregulierung, der zunehmenden globalen sozialen Ungleichheiten....Die Betonung der sozialen Frage und der Gleichheit unterscheidet die Linke von der Rechten, die immer Fragen der Identität und der Freiheit in den Vordergrund gerückt hat. In diesem Kapitel möchte ich auch auf die Veränderungen der Schichtstruktur europäischer Gesellschaften eingehen. Das zweite Kapitel ist den Entwicklungen auf den Wählermärkten und in den Wählermilieus gewidmet, da diese Veränderungen ein wichtiger Grund für die Notwendigkeit der Transformation der europäischen Sozialdemokratie darstellen. Nach der Beschäftigung mit dem 3. Weg soll in Kapitel 4 noch kurz auf die zukünftigen Herausforderungen für die Sozialdemokratie eingegangen werden. [...]

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Stand: 12.08.2020
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